Geldfälscher festgenommen

24. Mai 2017

Frankfurt (ots) – (ka) Am späten Nachmittag des 17.05.2017 bezahlten zwei junge Männer zunächst am Liebfrauenberg und später am Schaumainkai mit Falschgeld. Sie konnten anschließend durch die Polizei festgenommen werden.

Um 16:40 Uhr bezahlten ein 19- und ein 18-jähriger Mann an einem Marktstand am Liebfrauenberg mit einem gefälschten 50-Euroschein. Dies fiel einem aufmerksamen Zeugen auf, welcher die Beiden anschließend, über den Main, bis zu einem Kiosk am Schaumainkai verfolgte. Dort versuchten die beiden jungen Männer, wenige Minuten nach der ersten Tat, erneut ihr Glück. Die inzwischen hinzugerufene Polizei nahm den 18-Jährigen noch an dem Stand fest. Der 19-Jährige schaffte es zunächst zu entkommen, wurde aber kurz darauf ebenfalls festgenommen.

Die Polizei durchsuchte anschließend die Wohnungen der jungen Männer. Dort wurden etliche gefälschte 50-Euroscheine gefunden und sichergestellt.

Beide Männer wurden zunächst dem Haftrichter vorgeführt, aber später wieder entlassen. Dies war dem 19-jährigen Tatverdächtigen offensichtlich keine Lehre. Sobald dieser wieder auf freiem Fuß war, versuchte er erneut Falschgeld in Verkehr zu bringen. Das führte dazu, dass letztendlich eine Untersuchungshaft für den Unbelehrbaren erreicht wurde.

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Falscher Fünfziger

23. Mai 2017

Aalen (ots) – In einem Geschäft in der Johann-Gottfried-Pahl-Straße wollten zwei junge Männer am Montagmorgen kurz nach 9:00 Uhr einen falschen 50-Euro-Schein in Umlauf bringen. Die beiden Unbekannten hatten in dem Laden darum gebeten, 50 Euro an eine Adresse in Rumänien überweisen zu dürfen. Beide wiesen sich mit rumänischen Pässen aus. Als der Ladenbesitzer den von den Männern übergebenen 50-Euro-Schein durch sein Prüfgerät laufen ließ, wurde der Schein als Fälschung erkannt. Als die beiden Unbekannten den Warnton des Prüfgerätes hörten, griffen sie sofort nach ihren auf der Theke liegenden Pässen und flüchteten.

Beide Männer sind ca. 25 bis 30 Jahre alt und ca. 175 cm groß. Einer hat blonde, der andere dunkelblonde Haare. Bekleidet waren beide Männer mit Jeanshosen und T-Shirts. Zeugenhinweise zu den Personen erbittet das Polizeirevier Aalen, Telefon: 07361/5240 entgegen.

Geldfälscher nutzen immer häufiger das Darknet – Bundeskriminalamt veröffentlicht Bundeslagebild zur Falschgeldkriminalität 2016

16. Mai 2017

Wiesbaden (ots) – Immer mehr Falschgeld wird mithilfe des Internets hergestellt und verbreitet. Es gibt Fälle, bei denen Täter alle Schritte, von der Bestellung der Hologramme über den Druck der Noten bis zum Vertrieb der gefälschten Scheine, über das Darknet, den verdeckten Teil des Internets, abwickeln.

Das Bayerische Landeskriminalamt hat im Februar 2016 eine illegale Druckerei zur Herstellung von 50-Euro-Kopiefälschungen ausgehoben. Die Ermittler haben dabei umfangreiche Herstellungsmaterialien und Kopiervorlagen aus dem Internet, gefälschte Euro-Banknoten und fast 3.000 Klebehologramme aus China sichergestellt. Die Täter, zwei 21 und 23 Jahre alte Männer, verkauften die Falsifikate über das Darknet, die Käufer zahlten mit digitalen Währungen. Die Polizei wurde auf die Fälscher aufmerksam, da in Abfallsäcken aus der Garage, in der sich die Fälscherwerkstatt befand, Reste von 50-Euro-Scheinen gefunden wurden. Bei den Ermittlungen wurden die Täter identifiziert und Hinweise auf rund 200 Kunden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden gewonnen. Die beiden Männer wurden wegen gewerbsmäßigen Geldfälschens zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Dieses Beispiel zeigt, dass über illegale Marktplätze im Internet Equipment verfügbar ist, welches auch kleineren Gruppierungen oder Einzeltätern ermöglicht, mit einfachen Mitteln Kopiefälschungen herzustellen und zu vertreiben.

„Damit ändert sich auch die Rolle Deutschlands“, sagt BKA-Präsident Holger Münch. „Während bei uns in der Vergangenheit Falschgeld vorwiegend verbreitet wurde, sind in den letzten Jahren immer häufiger auch Herstellungsstätten ermittelt worden.“

Das erklärt auch den Anstieg der Zahl der polizeilichen Ermittlungsverfahren. Bei der Herstellung von Falschgeld lag dieser im Jahr 2016 bei über 60 Prozent. Damit einher geht auch die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen. Hier war im Jahr 2016 ein Anstieg um 13 Prozent auf 3.454 Tatverdächtige zu verzeichnen. Zunehmend stellen die Strafverfolgungsbehörden jüngere Täter fest, die sich vor allem durch ihre Internet-Affinität auszeichnen.

Dennoch: Bei den in Deutschland angehaltenen Euro-Banknoten handelte es sich 2016 überwiegend um international verbreitete Fälschungen, vor allem aus Italien. Diese qualitativ hochwertigen sogenannten „Napoli-Fälschungen“ werden im Großraum Neapel hergestellt und konventionell, zum Beispiel über Kurierfahrer, verbreitet.

Besonders hervorzuheben ist die Sicherstellung von sieben Millionen Euro Falschgeld in einem Vorort von Neapel im Juli 2016. Neben gefälschten 50- und 100-Euro-Scheinen konnten auch 20-Euro-Falsifikate der neuen Europaserie festgestellt werden. Obwohl diese Kopiefälschungen noch von durchschnittlicher Qualität waren, zeigt dieses Beispiel, dass es den Geldfälschern trotz verbesserter Sicherheitsmerkmale in kürzester Zeit gelingt, sich den neuen Anforderungen anzupassen und geeignete Komponenten zur Falschgeldherstellung anzuschaffen.

Darüber hinaus fallen insbesondere bulgarische Tätergruppierungen auf. Ihre Euro-Fälschungen haben oft eine hohe Qualität und sind teilweise nur sehr schwer zu erkennen. Im Vergleich zu den Fälschungen aus Italien sind sie jedoch in weit geringerer Anzahl auf dem Markt vorzufinden.

Bulgarische Ermittler haben im April 2016 eine Falschgelddruckerei ausgehoben, in der 100-Euro-Falsifikate hergestellt wurden. Auf diesen waren die Sicherheitsmerkmale so gut nachgeahmt, dass selbst elektronische Prüfgeräte diese Fälschungen nicht zweifelsfrei erkennen konnten.

Insgesamt wurden 2016 sowohl in Deutschland als auch in Europa weniger falsche Banknoten angehalten. Der Schaden durch die festgestellten Euro-Falschnoten erreichte in Deutschland mit 4,2 Millionen Euro jedoch einen der höchsten Werte seit der Euro-Bargeldeinführung im Jahr 2002. Vergleichbar ist die Entwicklung in Europa. Der bei Personen oder Institutionen eingetretene Schaden betrug hier rund 39 Millionen Euro und liegt damit genauso hoch wie in den Jahren 2015 und 2007, in denen bisher der höchste Falschgeldanfall zu verzeichnen war.

„Ich gehe davon aus, dass die Falschgeldkriminalität aufgrund der Stabilität des Euro auch zukünftig ein Betätigungsfeld krimineller Organisationen bleiben wird“, so BKA-Präsident Holger Münch. „Aber auch das Darknet mit seinem vielfältigen Angebot an Herstellungsequipment und Handlungsanleitungen stellt die Polizei vor immer neue Herausforderungen. Um diesem wachsenden Phänomen zu begegnen, haben wir im Rahmen einer internationalen Falschgeldkonferenz im Oktober 2016 mit unseren europäischen Partnern gemeinsame Strategien zur Bekämpfung der Falschgeldkriminalität im Darknet entwickelt.“

Weitere Einzelheiten zur Falschgeldkriminalität sowie die Lagebilder der letzten Jahre finden Sie auf der Webseite des BKA.

Zudem hat die Deutsche Bundesbank eine Broschüre mit ausführlichen Informationen zu allen Euro-Banknoten erstellt, die bei der Bundesbank als Druckexemplar bestellt werden kann.

Mit Falschgeld bezahlt – 19-Jähriger festgenommen

14. Mai 2017

Stuttgart-Mitte (ots) – Polizeibeamte haben am Freitag (12.05.2017) einen 19 Jahre alten Mann festgenommen, der offenbar in einem Schnellrestaurant an der Königstraße mit Falschgeld bezahlen wollte. Als der Tatverdächtige gegen 14.10 Uhr an der Kasse einen gefälschten 50-Euro-Schein vorlegte, bemerkte dies das Verkaufspersonal und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Schnell stellte sich heraus, dass der 19-Jährige zuvor bereits einen falschen Fünfziger bei einem Imbiss in der Nähe in Umlauf gebracht hatte und darüber hinaus noch ein ganzes Bündel gefälschter Scheine mitführte. Angesichts dieser Umstände räumte der in Stuttgart lebende Franzose ein, das Falschgeld über eine Internetplattform gekauft zu haben. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Richter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ, welcher gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.

Falsche Fünfziger im Umlauf

12. Mai 2017

Speyer (ots)  – Jeweils ein falscher 50 Euroschein ist den Kassierern im Media Markt und im Aldi Markt in der Iggelheimer Straße aufgefallen. Die Kunden, die mit dem Schein bezahlt hatten, gaben glaubhaft an, dass sie nicht wussten, dass es sich um Falschgeld handelt. Wie sie in den Besitz der Scheine gekommen sind, konnten sie nicht nachvollziehen. Die „Blüten“ wurde eingezogen.

Offenbar mit Falschgeld bezahlt – Tatverdächtige vorläufig festgenommen

11. Mai 2017

Stuttgart-Mitte/-Freiberg (ots) – Polizeibeamte haben am Dienstag (09.05.2017) am Rotebühlplatz einen 44 Jahre alten Mann und an der Adalbert-Stifter-Straße zwei 24 und 25 Jahre alte Männer vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, Einkäufe mit Falschgeld bezahlt zu haben. Der 44-Jährige hatte gegen 09.55 Uhr in einem Kiosk am Rotebühlplatz eine Schachtel Zigaretten gekauft und diese mit einem offenbar gefälschten 50-Euro-Schein bezahlt. Der 23-jährige Beschäftigte bemerkte die Fälschung und verständigte die Polizei. An der Adalbert-Stifter-Straße bezahlten die beiden Tatverdächtigen gegen 13.40 Uhr Einkäufe in einem Supermarkt ebenfalls mit einem offenbar gefälschten 50-Euro-Schein. Auch hier bemerkte eine Angestellte die Fälschung und verständigte die Polizei. Alle drei Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt, sie müssen nun mit Strafanzeigen wegen Inverkehrbringens von Falschgeld rechnen.

Junger Mann betrügt Rentner

7. Mai 2017

Ulm (ots) – Seine Hilfsbereitschaft kam einem 77jährigen Mann am Freitagabend teuer zu stehen. Gegen 17 Uhr wurde der Rentner im Bereich der Friedhofstraße von einem jungen Mann gebeten, einen 20Euro-Schein in kleinere Scheine zu wechseln. Der freundliche Herr bot seine Unterstützung an und wechselte diesen. Als er von dem bislang Unbekannten einen gefalteten 20 Euro-Schein erhielt kam ihm die Sache komisch vor. Beim genaueren Betrachten fiel auf, dass es sich offensichtlich um einen gefälschten Schein handelt. Der ertappte Täter suchte sein Heil in der Flucht. Der junge Mann wird als zwischen 15 und 18 Jahre alt, ca. 170cm groß und schlank beschrieben. Der Falschgeldwechsler soll in der rechten Gesichtshälfte ein auffälliges Muttermal haben und hochdeutsch sprechen. Er war gepflegt gekleidet. Kurz vor dem Vorfall stieg er aus einem älteren silbernen Auto mit Stufenheck aus. Auffällig an dem Auto war ein deutlich hörbares Quietschen während der Fahrt. Die Kriminalpolizei Biberach ermittelt nun wegen eines Falschgelddeliktes.

In Imbissbude mit Falschgeld bezahlt

20. April 2017

Stuttgart-Mitte (ots) – Polizeibeamte haben am Dienstag (18.04.2017) zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren vorläufig festgenommen, da sie im Verdacht stehen, in einem Imbiss an der Königstraße mit einem gefälschten 50-Euro-Schein bezahlt zu haben. Die beiden Burschen hielten sich gegen 15.00 Uhr in dem Imbiss auf und wollten ihre Bestellung mit einem 50-Euro-Schein bezahlen. Ein Mitarbeiter erkannte die Fälschung und bat die beiden jungen Männer in ein Büro. Diese flüchteten daraufhin, konnten aber im Rahmen der Fahndung von Beamten der Sicherheitskonzeption Stuttgart und der Polizeihundeführerstaffel vorläufig festgenommen werden. Bei der Durchsuchung der Jugendlichen wurden weitere gefälschte Geldscheine aufgefunden und beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Herkunft des Falschgeldes dauern an.

Overath – Drei Männer mit Falschgeld aufgefallen

19. April 2017

Overath (ots) – Mit einem falschen 50-Euro-Schein will ein Kunde in einem Imbiss ein Getränk bezahlen. Als er auffliegt, flüchtet er mit zwei anderen Männern.

Der Besitzer eines Imbisses in der Straße Am Weidenbach verständigte gestern (17.04.) gegen 18.45 Uhr die Polizei, dass gerade jemand versucht habe, mit einem 50-Euro-Schein zu bezahlen. Doch der Schein war falsch. Als er den jungen Mann daraufhin ansprach, flüchtete dieser mit einem schwarzen Fiesta, in dem zwei weitere Männern saßen. Ein Zeuge berichtete den Beamten, dass er diesen Wagen samt der Personen an einer Tankstelle in der Nähe gesehen habe. Die Polizisten trafen die drei dort tatsächlich an. Insgesamt hatten sie drei dieser falschen 50-Euro-Scheine bei sich. Daraufhin wurden sie vorläufig festgenommen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Wohnungen der Männer aus Much und Overath durchsucht. Doch es wurde kein weiteres Falschgeld gefunden. Daher wurden die Täter nach ihrer Vernehmung entlassen. Laut ihren Angaben wollen sie das Falschgeld in einer Diskothek in Köln „gekauft“ haben.

Falscher Fünfziger in Frankfurt

8. April 2017

Frankfurt (ots) – (ne) Mit einem gefälschten 50-Euroschein versuchten zwei Unbekannte gestern Nachmittag in einem Supermarkt in der Allerheiligenstraße zu bezahlen – jedoch ohne Erfolg.

Denn der Kassierer prüfte das angebliche Wertpapier und stellte schnell fest, dass der Schein nicht echt ist. Der aufmerksame Mann behielt anschließend sowohl die Waren als auch das Falschgeld ein, was den beiden Gaunern ganz und gar nicht gefiel.

Als dann aber auch die Marktleiterin hinzutrat, nahmen die Unbekannten Reißaus und rannten aus dem Geschäft.

Am späten Abend gegen 23:30 Uhr hatten dann ebenfalls zwei Männer versucht mit gefälschtem Geld einzukaufen. Diesmal betraten die Täter einen Kiosk in der Taunusstraße und versuchten dem Verkäufer einen unechten 100-Euroschein unterzujubeln.

Auch dieser Verkäufer bemerkte sofort die Fälschung und rief umgehend die Polizei. Die konnte beide Männer (38 und 23 Jahre) vorübergehend festnehmen. Woher das Geld stammt, wollte keiner der beiden verraten.

Ob es sich in beiden Fällen um die gleichen Täter handelt, muss nun ermittelt werden.

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