Ein Hartgeldzähler spart Zeit!
21. Februar 2012Interessant für alle, die täglich mit Bargeld umgehen und Abends die “Kasse machen” müssen.
Ein Hartgeldzähler oder genauer eine Münzzähl- und Sortiermaschine ist mittlerweile auch für kleine Unternehmen erschwinglich. Für einen Anschaffungspreis von rund 200 Euro erhalten Sie bereits ein Gerät für den täglichen, professionellen Einsatz. Dank erheblicher Zeitersparnis amortisiert sich die Investition innerhalb kürzester Zeit. Die Münzen werden einfach in den Einfülltrichter gefüllt und nach kurzer Zeit läßt sich der genaue Betrag als Eurowert im Display ablesen. Umfangreiches Zubehör wird für diese Münzzählmaschinen ebenfalls angeboten, so dass Sie die gezählten Münzen bereits vorgerollt in Münzhülsen aus Papier bankgerecht umfüllen können.
Besonders empfehlenswert: ratiotec coinsorter CS 50
Festnahme wegen Verbreitung von Falschgeld
8. Februar 2012Wiesbaden (ots) – In den Abendstunden des 07.02.2012 nahmen Beamte des Bundeskriminalamtes im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Darmstadt in Erbach/Odenwaldkreis einen 34-jährigen Mann wegen Verdachts der Verbreitung von Falschgeld fest. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung wurden zwei Pistolen und größere Bargeldbeträge sichergestellt. Das BKA wurde von Beamten der Kriminalpolizei in Erbach unterstützt.
Der Festnahme gingen internationale Ermittlungen gegen eine deutsch-russische Tätergruppierung voraus, der vorgeworfen wird, sich seit Mitte 2010 in Litauen hochwertige 100-Euro-Falschnoten beschafft und vornehmlich in Tschechien und Deutschland in Verkehr gebracht zu haben. Zwei mutmaßliche Mitglieder dieser Gruppierung wurden im vergangenen Jahr in Tschechien festgenommen und befinden sich dort in Untersuchungshaft.
Der in Erbach Festgenommene steht im Verdacht, sich das Falschgeld in Litauen verschafft zu haben sowie selbst für die Ausgabe der falschen 100-Euro-Noten in Deutschland und Tschechien verantwortlich zu sein. Die Schadenssumme beträgt annähernd 20.000 Euro.
BKA-Präsident Jörg Ziercke: “Die international koordinierten Ermittlungen führten zu den Festnahmen in Tschechien und Deutschland und verhinderten die weitere Verbreitung der hochwertig gefälschten 100-Euro-Noten durch diese Tätergruppierung. Damit konnte ein größerer Schaden abgewendet werden.”
Die Ermittlungen dauern an.
Betrügertrio festgenommen
30. Januar 2012Hannover (ots) – Die Polizei hat am Freitagabend gegen 21:00 Uhr auf dem Parkplatz Godshorn an der Bundesautobahn A2 zwei Männer (19 und 33 Jahre alt) und eine 23-jährige Frau festgenommen, die in Verdacht stehen, größere Mengen Falschgeld in Verkehr gebracht zu haben. Die drei sind Samstag einem Richter vorgeführt worden, der Untersuchungshaft angeordnet hat.

Quelle: Polizeidirektion Hannover (Pressemappe)
Die Beamten hatten den Golf auf dem Autobahnparkplatz überprüft und festgestellt, dass die beiden 23- und 33-jährigen Insassen unter Drogeneinfluss standen. Daraufhin durchsuchten sie das Fahrzeug. Diensthund “Imme” fand unter dem Fahrersitz eine größere Menge 100 Euro-Scheine, die sich bei näherer Betrachtung als Falschgeld herausstellten. Der 19-Jährige der verdächtig auf dem Parkplatz herumlief, erklärte, nachdem ihn die Ermittler angesprochen hatten, zu den beiden Personen im Auto zu gehören. Bei allen dreien konnten die Beamten ebenfalls mehrere tausend Euro – dieses Mal jedoch echtes Geld – sicherstellen. Ermittlungen ergaben, dass sie schon einige Tage zuvor wegen Inverkehrbringens von Falschgeld in Dortmund festgenommen worden waren. Dort sitzt derzeit auch ein 21-jähriger Mittäter in Untersuchungshaft. Die 23 Jahre alte Frau legte in ihrer Vernehmung ein umfassendes Geständnis ab. Ihre beiden Komplizen schwiegen zu der Tat oder leugneten sie. Weiter stellten die Ermittler fest, dass der Golf Beschädigungen an den Schlössern aufweist, nicht mit dem Originalschlüssel und wahrscheinlich mit einem gefälschten Fahrzeugschein geführt wurde. Gegen die drei wird nun wegen Inverkehrbringens von Falschgeld, Hehlerei und Urkundenfälschung ermittelt. Da der 33-Jährige bei der Kontrolle mehrere Konsumeinheiten Drogen schluckte, musste er in einer Klinik behandelt werden – gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde das Trio einem Richter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover Untersuchungshaft anordnete.
Falschgeld-Statistik 2011
17. Januar 2012Der durch Falschgeld verursachte Schaden: 2,1 Millionen Euro!
Die Bundesbank hat im Jahr 2011 rund 39.000 falsche Euro-Banknoten registriert. Die Zahl der Fälschungen ist damit gegenüber dem Vorjahr um über ein Drittel gesunken. Rein rechnerisch entfallen pro Jahr fünf falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner. Der durch Falschnoten verursachte Schaden hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 3,4 auf 2,1 Millionen Euro reduziert.
Die rückläufige Entwicklung des Falschgeldaufkommens hatte sich bereits im 1. Halbjahr 2011 mit nur rund 19.000 falschen Banknoten abgezeichnet. Mit rund 20.000 Fälschungen lag das 2. Halbjahr dann nur leicht über dem ersten.
Die Verteilung der entdeckten Fälschungen auf die einzelnen Stückelungen für das Jahr 2011:
| Noten | 5 € | 10€ | 20 € | 50 € | 100€ | 200€ | 500€ | Gesamt |
| Anzahl | 316 | 774 | 14.108 | 16.587 | 5.364 | 1.752 | 155 | 39.056 |
| % | 1 | 2 | 36 | 42 | 14 | 4 | 0 | 100 |
Quelle: Deutsche Bundesbank
Besonders stark abgenommen haben im Jahr 2011 Fälschungen der 50 Euro-Note. Deren Zahl hat sich mehr als halbiert. Gegen den Trend haben die Fälschungen der 20 Euro-Note leicht zugenommen (+ 10 %). Ihr Anteil liegt nun fast gleichauf mit den Fälschungen der 50 Euro-Note. Banknoten sollten stets aufmerksam geprüft werden, denn für Falschgeld gibt es bekanntlich keinen Ersatz.
Mit Falschgeld bezahlt
10. Januar 2012Mönchengladbach (ots) – Mitte August vergangenen Jahres wurden in der Rheydter Innenstadt fünf Fälle bekannt, in denen eine junge Frau in Geschäften mit gefälschten 50 Euroscheinen bezahlte und somit Falschgeld in den Verkehr brachte.
Die Frau mit südländischem Aussehen kaufte immer nur geringwertige Artikel, um durch das erlangte Wechselgeld möglichst viel Gewinn zu machen. In vier Fällen fiel die Fälschung des vorgelegten Geldscheines erst später auf. Einmal wurde die Fälschung beim Bezahlen sofort bemerkt, woraufhin die Frau den Schein wieder an sich nahm und flüchtete.
Die Ermittlungen führten nun zu einer 25-jährigen Frau aus Neuss. Sie wurde in allen Fällen als diejenige wieder erkannt, die mit den minderwertig gefälschten Geldscheinen bezahlt hatte.
Zu den Tatvorwürfen macht sie bisher keine Angaben. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet, die Ermittlungen dauern an.
Falscher Polzeibeamter unterwegs
18. November 2011Bremen (ots) – Ein in ziviler Kleidung auftretender Mann hat sich gestern Abend als falscher Polizeibeamter ausgegeben, einen 85 Jahre alten Rentner ausgetrickst und dabei um seine Ersparnisse gebracht.
Der Mann hatte an der Wohnungstür des 85-Jährigen geklingelt und sich als Polizist ausgegeben. Er müsse das Bargeld überprüfen, da sich vermutlich Falschgeld darunter befinden würde. Das ahnungslose Opfer ließ den angeblichen Polizeibeamten in die Wohnung und händigte ihm mehrere Tausend Euro aus. Nachdem der Täter das Geld noch in der Wohnung gezählt hatte, verließ er mit den Geldscheinen das Haus. Als der Mann nicht wieder erschien, kamen dem Rentner Zweifel und er erstattet Anzeige bei der richtigen Polizei.
Täterbeschreibung: Vermutlich Deutscher, ca. 30 Jahre alt, etwa 175 bis 180 cm groß, schlank und kurze Haare, bekleidet mit schwarzer Lederjacke.
Hinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 835 4488 erbeten.
Die Polizei Bremen warnt vor erneutem Auftreten und rät, sich immer den Dienstausweis zeigen zu lassen! Wichtig ist, Namen und Dienststelle des angeblichen Polizisten erfragen! Gegebenenfalls sollte ein späterer Termin vereinbart werden. Über den Zentralruf der Polizei 3620 kann die Richtigkeit der Angaben überprüft werden.
ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen
Zeche mit Falschgeld bezahlt
16. November 2011In einer Discothek in Schortens hat ein 18-jähriger seine Zeche mit einem gefälschten 50-Euro-Schein bezahlt. Bei einer näheren Überprüfung der Kasse wurden zwei weitere Falschgeldscheine festgestellt.
Falsche 500 Euro Banknote
8. November 2011Goslar (ots) – In einem Goslarer Einkaufsmarkt ist am Samstagabend eine Fünfhunderteuro-Banknote gestoppt worden, weil es sich um Falschgeld handelt. Die Kundin, die damit bezahlen wollte, gibt an, den Geldschein beim Autoverkauf erhalten zu haben.
Unbekannter versuchte mit Falschgeld zu bezahlen
4. November 2011Wermelskirchen (ots) – In einem Lebensmittelgeschäft an der Straße “Im Belten” wollte Gestern am 03.11.2011 gegen 11:30 Uhr ein Kunde seine ausgewählte Ware mit 100-Euro-Scheinen bezahlen. Alle drei vorgelegten Scheine legte die Kassiererin in das Prüfgerät und jedes Mal zeigte das Gerät “Falschgeld” an. Sie gab dem Fremden die Scheine zurück. Der erklärte, das Geld angeblich von der Bank erhalten zu haben und bezahlte die Ware letztlich mit Münzgeld. Dann setzte der Fremde sich in einen blauen PKW der Marke Ford mit GL-Kennzeichen und fuhr in unbekannte Richtung davon.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: Deutscher, 45-55 Jahre alt, bekleidet mit beigefarbener Hose und einer dunklen ärmellosen Weste.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Kreispolizei unter Tel. 02202/2050
Die Geschichte der Geldfälschung
31. Oktober 2011Seit der Tauschhandel von den ersten Währungen abgelöst wurde, versuchen Betrüger fortwährend Münzen und Scheine nachzuahmen und in den Umlauf zu bringen. Archäologen fanden falsche römische Denare aus der Zeit vor Christus, welche mit Hilfe von Tongussformen in großem Stil hergestellt wurden. Der Biss in einen Goldtaler, den man aus manchen Filmen kennt, wurde beispielsweise genutzt, um die meist aus einem härteren Material gefertigten Münzfälschungen von echten Münzen zu unterscheiden. Im Zweiten Weltkrieg wurden von Angehörigen des Deutschen Reiches in großem Stil gefälschte ausländische Banknoten hergestellt, um die Wirtschaft feindlicher Länder zu destabilisieren. Die Strafe für die Herstellung und Inverkehrbringung von Falschgeld war zu jeder Zeit äußerst hart. Heute werden Münzen und Banknoten von den Prägestätten mit speziellen Sicherheitsmerkmalen versehen, um den Geldfälschern das Falschgeld herstellen so schwer wie möglich zu machen. Falschgeld herstellen, Falschgeld kaufen oder Falschgeld in Umlauf bringen wird auch in Deutschland hart bestraft:
“Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit einer Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft.“




