Falschgeld im Essener Hauptbahnhof

22. Dezember 2017

Essen – Bochum (ots) – Mietschulden gaben zwei Frauen (20/49) als Motiv an, nachdem sie bei dem Versuch scheiterten, im Essener Hauptbahnhof mit Falschgeld zu zahlen. Bundespolizisten nahmen das Duo fest, nachdem es sich später erneut im Hauptbahnhof aufhielt.

Gegen 23:00 Uhr am Mittwochabend (20. Dezember) waren die beiden Frauen in einem Burger Restaurant im Hauptbahnhof aufgefallen, weil sie versucht hatten mit einem gefälschten 50,- Euro Schein zu zahlen. Daraufhin floh das Duo unerkannt aus dem Geschäft.

Eine Nahbereichsfahndung der Bundespolizei verlief vorerst erfolglos. Jedoch konnte ermittelt werden, dass die beiden Frauen in mindestens einem weiteren Geschäft versucht hatten, die gefälschte Banknote gegen Waren zu „tauschen“. Der Versuch blieb jedoch ebenfalls erfolglos.

Keine drei Stunden später, am 21. Dezember gegen 01:00 Uhr, informierte das Burger Restaurant die Bundespolizei darüber, dass sich das Duo erneut in dem Geschäft aufhalten würde. Daraufhin konnten Einsatzkräfte die beiden Frauen, bei denen es sich um Mutter und Tochter (beide aus Bochum) handelte, festnehmen. Ein Mitarbeiter hatte sie wiedererkannt.

Die Frauen erklärten, dass sie auf Grund von Mietschulden das Falschgeld genutzt hätten. Die Blüte wurde eingezogen. Gegen Mutter und Tochter wurde ein Strafverfahren wegen Inverkehrbringens von Falschgeld eingeleitet.

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Mit Falschgeld bezahlt

21. Dezember 2017

Lahr (ots) – Der Aufmerksamkeit einer Verkäuferin und dem schnellen Einschreiten der Beamten des Polizeireviers Lahr dürfte es heute Morgen zu verdanken gewesen sein, dass ein 34-Jähriger nach dem Versuch mit einem ´Falschen Fünfziger´ zu bezahlen nun einer Strafanzeige entgegensieht. Der Mann wurde kurz nach 8 Uhr an einem Kiosk am Lahrer Bahnhof vorstellig, um sich dort Zigaretten zu besorgen. Beim Begleichen der Rechnung bemerkte die Verkäuferin die mutmaßlich falsche Note und verständigte die Polizei. Den so hinzugerufenen Beamten gelang es zwar, den Verdächtigen noch vor dem Besteigen eines Zuges in Richtung Freiburg dingfest zu machen; das mutmaßlich zuvor eingesetzte Falschgeld konnte jedoch nicht mehr aufgefunden werden. Dieses dürfte der Mann nach der Intervention der findigen Verkäuferin bei seiner Flucht entsorgt haben. Den Mittdreißiger erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Geldfälschung und des Besitzes von Betäubungsmitteln. Im Zuge einer im Anschluss richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung wurden Blütenreste einer Cannabispflanze aufgefunden – von den anderen `Blüten´ fehlt weiter Spur.

Mehrfach „falsche Fünfziger“ aufgetaucht

21. Dezember 2017

Homberg (ots) – Im Dezember sind im Schwalm-Eder-Kreis mehrfach falsche 50 EUR Scheine in Umlauf gebracht worden. Die Polizei gibt Hinweise, um nicht nur „falsche Fünfziger“ zu erkennen.

Im Dezember sind im Schwalm-Eder-Kreis bislang drei falsche 50EUR Banknoten in Umlauf gebracht worden. Ein Schein wurde in einem Melsunger Lokal zum Zahlen verwendet, ein weiterer bei einer Melsunger Bäckerei. Der dritte falsche 50 EUR Schein wurde bei einer Großbäckerei mit diversen Filialen vereinnahmt. Die Scheine wurden jeweils durch das Kassenpersonal der Betriebe nicht erkannt und fielen erst im Nachhinein als Fälschungen auf.

Unabhängig von den drei Fällen tauchen auch immer wieder vereinzelt Fälschungen von Banknoten anderer Wertigkeit, und sogar gefälschte Münzen auf. Um sich vor Falschgeld zu schützen, lohnt es sich die Sicherheitsmerkmale des echten Geldes zu kennen:

In die Prüfung sollten immer mehrere Sicherheitsmerkmale einbezogen werden, denn die Sicherheit der Euro-Banknoten liegt im Zusammenspiel der verschiedenen Merkmale.

Stichtiefdruck: Die Abkürzungen der Europäischen Zentralbank, die Wertzahl und die Abbildungen der Fenster bzw. Tore heben sich deutlich fühlbar von der Oberfläche ab.

Sicherheitsfaden: Die Banknoten verfügen über einen Sicherheitsfaden, der etwa in der Mitte der Noten in das Papier eingebettet und im Gegenlicht sichtbar ist: Eine dunkle Linie verläuft über die gesamte Breite der Banknote. Bei genauer Betrachtung des Fadens im Gegenlicht erscheinen das Wort „EURO“ und die Wertzahl (wechselweise seitenrichtig und seitenverkehrt lesbar).

Wasserzeichen: Wird die Banknote im Gegenlicht betrachtet, so erscheinen das Architekturmotiv und die Wertzahl als Wasserzeichen im druckbildfreien Teil.

Durchsichtsregister: Beim Durchsichtsregister handelt es sich um ein Merkmal in der linken oberen Ecke auf der Vorderseite der Banknote. Unregelmäßige Zeichen, die auf die Vorder- und die Rückseite gedruckt sind, bilden im Gegenlicht die vollständige Wertzahl.

UV-Eigenschaften: Im Papier der Noten befinden sich Fasern, die unter UV-Licht in den Farben rot, grün und blau hell leuchten. Die Europaflagge fluoresziert in zwei Farben auf der Notenvorderseite. Alle weiteren fluoreszierenden Bildteile der Notenvorderseite sind von Stückelung zu Stückelung unterschiedlich und ergeben sich aus dem Design bzw. der Druckfarbenwahl. Auf der Rückseite fluoreszieren die Europakarte, die Brücke und der Notenwert gelb.

Mikroschrift: An einigen Stellen auf der Vorder- und Rückseite der Banknote sind winzige, nur mit Hilfe einer Lupe erkennbare Schriftzeichen aufgebracht. Selbst der kleinste Aufdruck auf einer echten Banknote sollte gestochen scharf und nicht verschwommen sein.

Münzen auf Echtheit prüfen

Falsche Münzen sind schwer von echten Münzen zu unterscheiden. Bei der Prüfung, ob sie echt sind, können folgende Hinweise helfen:

  • Echte Münzen zeigen ein deutlich abgegrenztes Münzbild, d.h. es sind klare Konturen erkennbar. Münzfälschungen wirken oft verschwommen und weisen häufig Unebenheiten auf.
  • Die Farbtönung weicht häufig von den echten Münzen ab.
  • Die Randprägungen der echten 2 Euro-Münzen sind gestochen scharf in den Münzrand eingeprägt. Fälschungen weisen häufig unvollständige oder unregelmäßige Randprägungen auf.
  • Echte 1 Euro- und 2 Euro-Münzen sind nur schwach magnetisch und lassen sich leicht vom Magneten ablösen. Fälschungen hingegen werden in der Regel nicht angezogen oder haften sehr fest am Magneten.

Grundsätzlich gilt: Benachrichtigen Sie, wenn Sie Falschgeld erhalten – egal ob Banknoten oder Münzen – bitte sofort die Polizei. Denn nur so lassen sich die Täter rasch überführen.

Falschgeld im Hauptbahnhof

18. Dezember 2017

Halle (ots) – Am 16.12.2017, gegen 14:40 Uhr bat eine Angestellte des im Hauptbahnhof Halle befindlichen Supermarktes die Bundespolizei um Hilfe. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 26-jährigen Mann, der an der Kasse mit einem 50 Euro Schein bezahlt hatte. Die Angestellte des Marktes war sich jedoch nicht sicher, ob es sich um einen echten Schein handelte. Ihr Verdacht bestätigte sich. Es handelte sich um einen falschen 50 Euro Schein. In der Geldbörse des jungen Mannes fanden die Beamten zudem noch einen gefälschten 20 Euro Schein. In einer Vernehmung auf der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof Halle behauptete der 26-Jährige vehement, dass er diese beiden Geldscheine aus einem Bankautomaten erhalten habe. Die Geldscheine wurden sichergestellt und es wurde eine Strafanzeige wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld gegen den Mann gefertigt.

Falschgeld auf Weihnachtsmarkt

12. Dezember 2017

Jena (ots) – Am Samstagabend versuchte ein junger Mann auf dem Jenaer Weihnachtsmarkt mit Falschgeld zu bezahlen. An einem Süßwarenstand wollte er eine Tüte Nüsse kaufen. Schon beim Bezahlen bemerkte der Verkäufer, dass der übergebene 50-Euro-Schein nicht echt ist. Der junge Mann flüchtete daraufhin. Ein Schaden trat für den Verkäufer nicht ein. Der Täter ist zwischen 20 und 30 Jahren alt, dunkle Haare, Brillenträger und offenbar Ausländer. In seiner Begleitung befand sich eine etwa gleichaltrige junge Frau, vom Erscheinungsbild ebenfalls Ausländerin. Beide trugen gelbe Jacken.

Polizei warnt vor Falschgeld

25. November 2017

Wilhelmshaven (ots) – Immer wieder werden sowohl im Stadtgebiet Wilhelmshaven als auch im Landkreis Friesland Strafanzeigen im Zusammenhang mit der Bezahlung mit Falschgeld erstattet.

Zuletzt erhielten die Dienststellen in der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland Meldungen über gefälschte 100er-Scheine, die bei der Einzahlung von Bargeld bei einer Bank im Wangerland bzw. beim Bezahlen in einem Geschäft in Schortens und bei einem privaten Geldscheinwechsel Wilhelmshaven auffielen.

Die Polizei appelliert – insbesondere an das Verkaufspersonal – beim Geldwechsel von 100-Euronoten besondere Vorsicht walten zu lassen. Falschgeld kann überall angeboten werden: Zum Beispiel an der Haustür, im Gedränge an der Kaufhauskasse oder am Fahrkartenschalter.

Der wichtigste Komplize vieler Geldbetrüger ist die Leichtgläubigkeit ihrer Opfer. Und Opfer werden kann tatsächlich jeder. Schärfen Sie ihren Blick und denken Sie daran:

Manche „Blüten“ können Sie richtig teuer zu stehen kommen. Denn wenn Sie Falschgeld entgegennehmen und dies zu spät bemerken, haben Sie gleich den doppelten Schaden: Sie bekommen keine Entschädigung und machen sich – wenn Sie das Falschgeld weitergeben – überdies sogar strafbar.

Verlassen Sie sich bei der Prüfung nicht allein auf ein Sicherheitsmerkmal und gehen Sie nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“ die Ihnen bekannten Sicherheitsmerkmale der Reihe nach durch und ziehen Sie, falls vorhanden, ein Banknotenprüfgerät in die Überprüfung mit ein!“ Bei Zweifeln sollte sofort die Polizei verständigt werden.

Vater und Sohn bringen Falschgeld unters Volk

18. November 2017

Ulm (ots) – Recht dreist gingen am Freitagnachmittag ein 45-Jähriger und sein 18 Jahre alter Sohn zu Werke, als sie mit falschen 50-Euro-Scheinen bezahlten. Zunächst gelang es ihnen an einer Tankstelle in Ehingen damit zu bezahlen. Als der Angestellte den Schwindel bemerkte, hatten die Täter die Tankstelle bereits verlassen. Anhand der Videoaufzeichnung konnte der Geschädigte allerdings der Polizei Bilder von den Unbekannten und deren Pkw zeigen. Während die Polizei nach den Personen fahndete, fuhren diese nach Allmendingen. Dort versuchten sie ebenfalls an einer Tankstelle mit einem falschen 50er zu bezahlen. Der Angestellte erkannte jedoch das Falsifikat, woraufhin die Männer den Schein zurücknahmen, mit echtem Geld bezahlten und das Gelände verließen. „Aller guten Dinge sind Drei“ dachten sich wohl die Betrüger und fuhren weiter nach Schelklingen. Dort wollten sie ebenfalls an einer Tankstelle die Rechnung mit Falschgeld bezahlen. Allerdings klappte es auch hier nicht. Der Angestellte behielt den falschen Geldschein ein und verständigte die Polizei, während sich der Mann mit seinem Sohn aus dem Staub machte. Die Polizei war den Tätern aber schon dicht auf den Fersen und nahm sie wenig später zuhause vorläufig fest. Bei einer Durchsuchung der Wohnung und des Pkw fanden die Polizisten kein weiteres Falschgeld. In den vergangenen Tagen tauchten im Raum Ehingen wiederholt falsche 50-Euro-Scheine auf. Ob der Mann und sein Sohn für die Verbreitung verantwortlich sind ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Blüten in Blumenläden

4. November 2017

Neubrandenburg (ots) – Im Sommer dieses Jahres kam es in mehreren Städten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zu Feststellungen von Falschgeld in Form von 50-Euro-Banknoten. Das Auffällige war, dass insbesondere in Blumenläden mit den falschen Fünfzigern bezahlt wurde. Die Personenbeschreibung des zahlenden Kunden war in allen Fällen geradezu identisch. Der junge Mann hatte mit dem Geld einen Blumenstrauß für etwa zehn Euro gekauft und sich das Restgeld auszahlen lassen. Die Falsifikate waren den Verkäufern erst später oder bei Einzahlung in der Bank aufgefallen.

Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg übernahm die Ermittlungen in diesen Fällen von Inverkehrbringen von Falschgeld. Nach akribischer Ermittlungsarbeit rückte ein 19-Jähriger in den Fokus der Beamten. Dabei unterstützten auch die Beamten im benachbarten Brandenburg tatkräftig. Dem Präsidium in Potsdam waren ähnliche Fälle in Blumengeschäften gemeldet worden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg konnte beim zuständigen Amtsgericht ein Durchsuchungsbeschluss bei einem 19-Jährigen aus Strasburg erwirkt werden. Bei dessen Wohnungsdurchsuchung wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, welche den Verdacht erhärteten, dass der Beschuldigte in mindestens zehn Fällen in Mecklenburg Vorpommern Falschgeld in Verkehr gebracht hat. Es waren Blumengeschäfte in Stavenhagen, Altentreptow, Demmin, Dargun, Neubrandenburg und Neustrelitz betroffen. Die Zusammenarbeit mit der Landespolizei Brandenburg brachte die Erkenntnis, dass der 19-Jährige für vier Fälle im Bereich Eberswalde und Schwedt dringend tatverdächtig ist.

In der Wohnung des Beschuldigten wurden weitere Falsifikate beschlagnahmt. Nach bisherigen Erkenntnissen erwarb der Mann diese im sogenannten Darknet. Die Auswertung der Beweismittel ist noch nicht abgeschlossen. Die Ermittlungen stehen daher noch ganz am Anfang.

23 jähriger bezahlt mit Falschgeld

28. Oktober 2017

Lingen (ots) – Am Freitagabend, gegen 22:50 Uhr, bezahlte ein 23-jähriger Lingener seine Getränke in einer Gaststätte in der Straße „Am Markt“ mit einem gefälschten 50 Euro-Schein. Der Angestellten der Gaststätte fiel das Falsifikat auf und sie benachrichtigte sofort die Polizei. Die eingesetzten Beamten sprachen den jungen Mann und begleiteten ihn nach draußen. Dabei ließ der Beschuldigte im Eingangsbereich zwei weitere gefälschte 50 Euro Scheine zu Boden fallen. Dieses nahmen die Beamten wahr. Der Lingener wurde zur weiteren Klärung der Polizeiwache in Lingen verbracht. Dort wurde der Beschuldigte durchsucht. In seiner Unterbekleidung wurde ein Schlagring gefunden und sichergestellt. Auf richterliche Anordnung wurde sowohl die Wohnung als auch das Auto des Beschuldigten durchsucht. Es konnte kein weiteres Falschgeld aufgefunden werden. Im unverschlossenen Handschuhfach seines Autos wurde eine Schreckschusspistole aufgefunden für die der Beschuldigte keinen Waffenschein vorweisen konnte. Der 23-jährige Lingener muss sich nun zweimal wegen des Verstoßes nach dem Waffengesetz und des Inverkehrbringen von Falschgeld im Strafverfahren verantworten.

Gefälschter 100 Dollar Schein – Tauschversuch scheitert

24. Oktober 2017

Essen (ots) – Der geschulte Blick einer 37-jährigen Mitarbeiterin der Reisebank im Essener Hauptbahnhof vermieste zwei Frauen Samstagabend (21. Oktober) die „Tour“. Das kriminelle Duo hatte versucht eine 100 Dollar „Blüte“ einzuwechseln.

Gegen 18:30 Uhr hatte die Bankmitarbeiterin die Bundespolizei über den falschen Dollarschein informiert. Noch bevor Einsatzkräfte in der Reisebank eintrafen, waren die beiden Frauen ohne das Falschgeld aus der Bank geflüchtet.

Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief ergebnislos. Wie sich herausstellte, war der Geldschein komplett gefälscht. Weder Wasserzeichen noch andere Sicherungen an dem Dollarschein waren vorhanden. Das Falschgeld wurde durch die Bundespolizisten sichergestellt und es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Inverkehrbringen von Falschgeld eingeleitet.

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