Falschgeld erkennen: Sehen – Perlglanzstreifen & Farbwechsel

21. März 2011

Euro-Banknoten verfügen über eine Vielzahl von Sicherheitsmerkmalen, mit deren Hilfe die Echtheit der Banknoten zuverlässig festgestellt, bzw. Falschgeld erkannt werden kann.

2. Sehen – Perlglanzstreifen & Farbwechsel (optisch-variable Farbe)

Die Banknoten mit niedrigem Nennwert und die Banknoten mit hohem Nennwert weisen unterschiedliche Spezialfolien auf.

Quelle: Deutsche Bundesbank

Neben den unterschiedlichen Spezialfolien gibt es einen zweiten Unterschied zwischen den niedrigen und den hohen Euro- Banknotenwerten. Auf die Rückseite der 5-, 10- und 20-Euro-Banknoten ist jeweils mittig, neben dem Sicherheitsfaden, ein Perlglanzstreifen aufgebracht. Der Streifen glänzt beim Kippen der Banknoten gegen eine gute Lichtquelle von hellgelb bis goldgelb und weist als Aussparungen das Euro-Symbol und die Wertzahl (5, 10 oder 20 Euro) auf.

Quelle: Deutsche Bundesbank

Die 50-Euro-, 100-Euro-, 200-Euro- und 500-Euro-Banknoten verfügen über ein optisch variables Farbelement. Die Wertzahl in der rechten unteren Ecke der Rückseite dieser vier Banknoten erscheint bei Aufsicht purpurrot und unter anderem Betrachtungswinkel olivgrün oder braun.

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Echter Geldschein als Fehldruck aufgetaucht

26. Februar 2011

Quelle: Polizei Nienburg / Schaumburg (Pressemappe)

Quelle: Polizei Nienburg / Schaumburg (Pressemappe)

Stadthagen (ots) – (BER) Ein Geldschein, den man getrost als „Kuriosum“ bezeichnen kann, befindet sich derzeit im Besitz der Stadthäger Polizei. Bei dem 50 € Schein handelt es sich um einen originalen, echten Schein, der in einer genehmigten Euro-Bargelddruckerei in Europa hergestellt wurde, jedoch unterschiedliche Werte aufweist. Aus einem Informationsschreiben der Geldinstitute geht hervor, dass „in jüngster Zeit vereinzelt Banknoten im Nennwert 50 € auftauchen, bei denen der Sicherheitsfaden die Aufschrift EURO 100 trägt“. Genau solch ein Schein liegt gut verschlossen im Tresor der Stadthäger Polizeidienststelle. Ein Geldzählautomat einer Bank hatte bei der automatischen Überprüfung den Widerspruch zwischen Wertaufdruck und Sicherheitsfaden entdeckt und den Schein als Falsifikat ausgeworfen. Fritz Deterding, Falschgeldspezialist bei der Stadthäger Polizei sagt dazu: „Es handelt sich eindeutig nicht um ein Falsifikat, also um Falschgeld, sondern um einen Fehldruck. Der Schein wird unproblematisch in einen einwandfreien Geldschein umgetauscht. Bei Falschgeld sieht die Sache anders aus. Ein gefälschter Schein wird eingezogen und der Besitzer geht leer aus.“ Die Wahrscheinlichkeit, einen solchen Schein zu erwischen, ist ehr gering, da lediglich eine geringe Geldmenge der Fehldrucke in Umlauf geraten sind und die Scheine nicht in Deutschland gedruckt wurden.

Falschgeldaufkommen steigt auch 2010 weiter an!

18. Januar 2011

Der durch Falschgeld verursachte Schaden: 3,4 Millionen Euro!

Die Bundesbank hat im Jahr 2010 rund 60.000 falsche Euro-Banknoten registriert. Die Zahl der Fälschungen ist damit gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent gestiegen. Der durch Falschgeld verursachte Schaden hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 3,1 auf 3,4 Millionen Euro erhöht.

Die Verteilung der entdeckten Fälschungen auf die einzelnen Stückelungen für das Jahr 2010:

Noten 5 € 10€ 20 € 50 € 100€ 200€ 500€ Gesamt
Anzahl 375 789 12.798 35.113 8.921 1.700 256 59.952
% 1 1 21 59 15 3 0 100

Quelle: Deutsche Bundesbank

Besonders stark zugenommen haben im Jahr 2010 Fälschungen der 50 Euro-Note. Die Anzahl der Fälschungen der anderen Stückelungen ist hingegen rückläufig. Banknoten sollten stets aufmerksam geprüft werden, denn für Falschgeld gibt es bekanntlich keinen Ersatz.

Diskobesuch mit Falschgeld bezahlt

3. Januar 2011

Köln (ots) – In der Neujahrsnacht haben zwei Diskothekbesucher im Alter von 18 und 20 in der nördlichen Kölner Neustadt versucht, ihre Verzehrmarken mit Falschgeld zu bezahlen.

Gegen 1.30 Uhr verließen die jungen Männer das Tanzlokal auf dem Hohenstaufenring. Ordnungsgemäß stellten die beiden sich an der Kasse an. Hintereinander versuchten sie mit jeweils einem gefälschten 100 Euro Schein zu bezahlen. Da sich das Papier der Scheine „seltsam anfühlte“ wurde die aufmerksame Kassiererin (23) stutzig. Als Sie die Scheine zusätzlich mit einem „Geldprüfstift“ prüfte, stellte sich heraus, dass die 100 Euro gefälscht waren.

Bei dem 18-Jährigen wurde zudem ein unechter 500 Euro Schein aufgefunden. Das Duo wurde durch hinzugerufene Polizeibeamte vorläufig festgenommen. In der Wohnung des Jüngeren stellten die Beamten weiteres Beweismaterial sicher. Das Duo ist bisher polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Beide wurden nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Sie müssen sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Köln darauf hin, dass Banknoten unverwechselbare Sicherheitshinweismerkmale aufweisen.

Die meisten davon kann jeder nach der Methode „Fühlen, Sehen, Kippen“ auch ohne technische Hilfsmittel erkennen und überprüfen.

Falschgeld erkennen: Sehen – Spezialfolien

8. Dezember 2010

Euro-Banknoten verfügen über eine Vielzahl von Sicherheitsmerkmalen, mit deren Hilfe die Echtheit der Banknoten zuverlässig festgestellt, bzw. Falschgeld erkannt werden kann.

2. Sehen – Spezialfolien

Banknoten mit niedrigem Nennwert und Banknoten mit hohem Nennwert
weisen unterschiedliche Spezialfolien auf.

Spezialfolien bei niedrigen & hohen Nennwerten. (Bildquelle: Deutsche Bundesbank)

Spezialfolien bei niedrigen & hohen Nennwerten. (Bildquelle: Deutsche Bundesbank)

Im rechten Teil der Vorderseite der Banknoten mit niedrigem Nennwert (5 Euro, 10 Euro und 20 Euro) befindet sich ein Spezialfolienstreifen. Kippt man die Banknote, werden, je nach Betrachtungswinkel, das Euro-Symbol oder die Wertzahl (5,10 bzw.20) in wechselnden Farben als Hologramm sichtbar.

Im Gegenlicht ist bei genauer Betrachtung des Folienstreifens außerdem ein aus Perforationen der Folie bestehendes Euro-Symbol zu erkennen. Im rechten Teil der Vorderseite der Banknoten mit hohem Nennwert (50 Euro, 100 Euro, 200 Euro und 500 Euro) befindet sich ein Spezialfolienelement. Kippt man die Banknote, so erscheinen, je nach Betrachtungswinkel, eine Wertzahl oder das auf dem Geldschein abgebildete Architekturmotiv in wechselnden Farben als Hologramm. Im Gegenlicht ist bei genauer Betrachtung des Folienstreifens oder des Folienelements zudem ein aus Perforationen in der Folie bestehendes Euro-Symbol zu erkennen.

Inverkehrbringung von Falschgeld

1. Dezember 2010

Polizei Ibbenbüren fahndet nach Verdächtigen

Ibbenbüren (ots) – Die Ibbenbürener Polizei ermittelt derzeit in mehreren Fällen wegen des „Inverkehrbringens von Falschgeld“.

Phantombild des Tatverdächtigen

Phantombild des Tatverdächtigen (Quelle: Polizei Steinfurt, Pressemappe)

In der Zeit zwischen dem 05. und 11. Oktober waren in mehreren Innenstadt-Geschäften, unter anderem in Apotheken, gefälschte Banknoten eingetauscht worden. Der etwa 30 Jahre alte Tatverdächtige bezahlte mit den 50,- Euro-Scheinen, die sich im Nachhinein als totale Fälschungen herausstellten. Die vorliegenden Scheine wurden untersucht. Es bestätigte sich der Verdacht, dass es einen Zusammenhang zwischen den insgesamt sechs bekannt gewordenen Fällen gibt. Den Kriminalbeamten ist es anhand der Zeugenaussagen gelungen, ein Phantombild des Tatverdächtigen zu erstellen. Mit der Veröffentlichung des Bildes erhoffen sich die Beamten nun konkrete Hinweise auf den Mann. Der etwa 30-Jährige war schlank und machte einen sehr gepflegten Eindruck. Er hatte einen dunklen Teint und sprach akzentfrei Deutsch.

Vermehrt falsche Euroscheine im Umlauf

26. November 2010

Kreis Soest (ots) – Bei der Kripo gingen in den letzten Tagen vermehrt Anzeigen von Banken, Sparkassen und Geschäften ein, denen ein bisher unbekannter Täter falsche Zwanziger „angedreht“ hat. Es handelt sich dabei um recht gute Fälschungen, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Insbesondere wurde mit den falschen Scheinen an Kiosken, Tankstellen und in kleineren Geschäften eingekauft, wobei der Schwerpunkt in Soest und Werl liegt. In mehreren Fällen wurde das Falschgeld erst bei der Einzahlung in den Geldinstituten erkannt. Allerdings ist die Seriennummer in allen Fällen identisch. Es handelt sich um die Nummer: V55650030341.

Zeugen, die Hinweise zu dem Fälscher oder der Person geben können, die mit den falschen Scheinen einkauft, mögen sich bei der Kripo in Soest unter Telefon 02941-91000 melden.

Falsche Fünfziger mit Scanner und Kopierer hergestellt

15. November 2010

Dieburg (ots) – Die Polizei hat am vergangenen Freitag drei junge Leute festgenommen. Der Vorwurf: Geldfälschung. Die Beschuldigten, eine Vierzehnjährige aus Groß-Zimmern, deren 18 Jahre alten Bruder sowie dessen 20 Jahre alte Freundin aus Dieburg stehen unter Verdacht, in rund ein Dutzend Fällen an Tankstellen & Fast-Food-Restaurants mit selbst hergestellten Fünfzig-Euro-Scheinen gezahlt oder dies versucht zu haben. Dabei hatten sie mit Scanner und Kopierer die Geldscheine auf handelsüblichem Papier produziert, zurechtgeschnitten und in Umlauf gebracht.

Ihre Aktivitäten erstreckten sich nicht nur auf den Tag ihrer Festnahme. Bereits Tage zuvor waren sie in Dieburg unterwegs. Noch ist unklar, wie hoch der tatsächliche Schaden ist. Derzeit geht die Polizei von rund zwölf Fällen aus. Die Beschuldigten sind weitgehend geständig. Chronischer Geldmangel sei das Motiv gewesen.

Aufgefallen waren sie am Freitagnachmittag. In einer Tankstelle in Dieburg wollten die Beschuldigten eine Tankrechnung von fünfzehn Euro begleichen. Als der Kassierer den falschen Schein bemerkte, bezahlte der Achtzehnjährige mit echtem Geld und verschwand anschließend. Über eine Videoauswertung kam die Polizei auf die Spur der Drei. Bei Fahrzeug- und Wohnungsdurchsuchungen stellten die Ermittler weitere gefälschte Scheine sicher.

Offenbar war den jungen Leuten die Dimension ihrer Aktivitäten nicht bewusst.
Falschgeld herstellen und inverkehrbringen ist kein Kavaliersdelikt!
Alle Festgenommenen sind wieder auf freiem Fuß. Sie werden sich allerdings in einem Strafverfahren zu verantworten haben.

Polizei Limburg warnt vor Falschgeld!

28. Oktober 2010

Limburg (ots) – Seit einigen Wochen erhält die Limburger Kriminalpolizei vermehrt Hinweise von Geschäftsinhabern, dass ihnen möglicherweise Falschgeld zur Bezahlung angeboten wurde. Die Vorgehensweise ähnelt sich immer wieder: In kleineren Geschäften, Gärtnereien, Blumenläden, Apotheken oder Frisörgeschäften versuchen der oder die Täter Waren für wenige Euro zu kaufen und mit großen Scheinen zu bezahlen. Mindestens einmal ist auch eine falsche 100 Euro-Banknote beim Kauf eines Haargeels in einem Frisörgeschäft über die Theke gegangen. Nachdem die Täter verschwunden waren, stellte der Geschäftsinhaber fest, dass der Schein gefälscht war.

Die Polizei warnt: Der wichtigste Komplize vieler Geldbetrüger ist die Leichtgläubigkeit ihrer Opfer. Und Opfer werden kann tatsächlich jeder. Deshalb ist es buchstäblich bare Münze wert, rechtzeitig seinen Blick zu schärfen.

Denken Sie daran: Manche „Blüten“ können Sie richtig teuer zu stehen kommen. Denn wenn Sie Falschgeld entgegennehmen und dies zu spät bemerken, haben Sie gleich den doppelten Schaden: Sie bekommen keine Entschädigung und machen sich, wenn Sie das Falschgeld weitergeben, überdies sogar noch strafbar.

Falsche 100’er im Umlauf

15. Oktober 2010

Aus gegebenem Anlass warnt die Kripo Marburg vor falschen 100 Euro Noten.

Wer Falschgeld annimmt und zu spät erkennt, ist gleich in mehrfacher Hinsicht geschädigt. Er muss es bei der zuständigen Behörde ohne eine Entschädigung zu erhalten abliefern, und er macht sich strafbar, wenn er die Geldnote selbst als Zahlungsmittel verwendet.

Die Kripo Marburg sucht nach dem Auftauchen von gefälschten 100 Euro Noten zwei verdächtige Männer. Die Männer nutzten bislang einen silbernen Audi A 4 oder A 6 mit Marburger Kennzeichen. Bislang tauchten sie in Gastronomiebetrieben auf, nahmen eine Kleinigkeit zu sich und bezahlten mit der, wie sich hinterher herausstellte, falschen Geldnote.

Von den Männern liegt folgende Beschreibung vor:

(1) ca. 25 Jahre alt, ca. 1,75 m groß, 3-Tage-Bart, kurze blonde Haare, sprach deutsch mit russischem Akzent, trug beigefarbene Jacke und Jeans

(2) ebenfalls etwa 25 Jahre, mit 1,85 m etwas größer, gut rasiert, kurze dunkle Haare, sprach ebenfalls deutsch mit russischem Akzent und trug einen schwarzen Anzug und einen Schal.

Hinweise zu den beschriebenen Männern bitte an die Kripo Marburg.
Tel. 06421/406-0

ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen

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